Der Nettolohn unterscheidet sich je nach Bundesland — vor allem durch den Kirchensteuersatz (8% in Bayern und Baden-Württemberg, 9% in allen anderen Bundesländern) und die Pflegeversicherung in Sachsen (dort zahlen Arbeitnehmer einen höheren Anteil).

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Häufige Fragen

Warum unterscheidet sich das Netto je nach Bundesland?

Der wichtigste Unterschied ist der Kirchensteuersatz: In Bayern und Baden-Württemberg beträgt er 8%, in allen anderen Bundesländern 9%. Bei einem Brutto von 4.000 EUR macht das ca. 5-10 EUR pro Monat aus. Zusätzlich zahlen Arbeitnehmer in Sachsen einen höheren PV-Beitrag.

Was ist die Sachsen-Sonderregelung bei der Pflegeversicherung?

In Sachsen ist der Buß- und Bettag ein gesetzlicher Feiertag. Als Ausgleich zahlen Arbeitnehmer dort einen um ca. 0,5% höheren Anteil an der Pflegeversicherung. Arbeitgeber zahlen entsprechend weniger. Das Netto fällt in Sachsen dadurch etwas geringer aus als in anderen Bundesländern.

Welches Bundesland hat das höchste Netto?

Bei gleichen Eingaben haben Arbeitnehmer in Bayern und Baden-Württemberg das höchste Netto — wegen des niedrigeren Kirchensteuersatzes von 8% (statt 9%). Allerdings nur bei Kirchensteuerpflicht. Ohne Kirchensteuer ist das Netto in allen Bundesländern außer Sachsen identisch.

Beeinflusst das Bundesland die Lohnsteuer?

Nein. Die Lohnsteuer ist bundeseinheitlich und wird nach dem BMF Programmablaufplan berechnet. Nur die Kirchensteuer (als Zuschlag auf die Lohnsteuer) und die Pflegeversicherung (Sachsen-Ausnahme) unterscheiden sich nach Bundesland.

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